Große Schlenkerspitze, Berggipfel in den Lechtaler Alpen, Österreich.
Die Große Schlenkerspitze ist ein 2827 m (nach anderen Angaben 2831 m) hoher Berg in den Lechtaler Alpen in Tirol und der höchste Gipfel im östlichen Teil dieses Gebirges. Ihr Massiv ist eine über zwei Kilometer lange Felsmauer aus Hauptdolomit: Der Nordgrat fällt zum Galtseite-Joch ab, der Südwestgrat verbindet sie mit der Kleinen Schlenkerspitze (2748 m), der Ostgrat mit der Brunnkarspitze. Die Gesteinsschichten stehen senkrecht, daher sind die Grate mit unzähligen Türmen gespickt.
Die Große Schlenkerspitze wurde 1882 vom Galtseitenjoch aus von Spiehler und Friedel erstbestiegen. Die Kleine Schlenkerspitze folgte 1896 über den Südostgrat durch Ampferer und W. Hammer.
Der Name unterscheidet die Große Schlenkerspitze von der Kleinen Schlenkerspitze (2748 m ü. A.), die über den Südwestgrat mit ihr verbunden ist. Beide Gipfel gehören zum Schlenker-Massiv, einer über zwei Kilometer langen Felsmauer aus Hauptdolomit. Die Kleine Schlenkerspitze wurde 1896 von Ampferer und W. Hammer über den SO-Grat erstbestiegen.
Der Normalweg führt über die Nordkante ab dem Galtseitenjoch und erfordert Klettererfahrung auf mittlerem Niveau. Der Aufstieg vom Sattel dauert etwa zwei Stunden und bietet verschiedene Zugangsmöglichkeiten je nach Kondition.
Das Schlenkermassiv ist eine über zwei Kilometer lange Felsmauer aus Hauptdolomit, dessen Schichten senkrecht stehen, weshalb die Grate mit unzähligen Türmen gespickt sind. Das Gestein gilt als brüchig und zerrissen, und der Aufstieg durch die W-Rinne und den SW-Grat wird als sehr schwer zu finden beschrieben.
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