Maldonkopf, Berggipfel in den Lechtaler Alpen, Imst, Österreich
Der Maldonkopf ist ein 2632 m hoher Berg in den Lechtaler Alpen, rund sechs Kilometer nordwestlich von Imst in der Muttekopfgruppe. Nach Nordwesten fällt er in steilen Felswänden zum Hahntennjoch ab; im Westen liegen Hinterer (2554 m), Mittlerer (2562 m) und Vorderer Scharnitzkopf (2599 m), im Osten schließt der Sparketgrat an. Nach Süden sendet er einen ausgeprägten Südgrat mit dem Engelkarturm (2467 m) aus.
Der Maldonkopf war lange touristisch unbedeutend. Das änderte sich mit dem Imster Klettersteig, einem 1989 eingeweihten Klettersteig, der aus dem Scharnitzkar größtenteils über den Südgrat bis zum Gipfel führt. Seither zählt der Berg zu den am häufigsten bestiegenen Gipfeln der Region. Der traditionelle Normalweg führt durch das schutterfüllte Engelkar und über den Grat ab der Scharte, die ihn vom Sparketkopf trennt.
Der 1989 eröffnete Imster Klettersteig führt größtenteils über den Südgrat aus dem Scharnitzkar bis zum Gipfel und machte den Maldonkopf zu einem der am häufigsten bestiegenen Gipfel der Region. Der traditionelle Normalweg steigt von der Muttekopfhütte durch das schutterfüllte Engelkar auf. Der Abstieg durch das Engelkar ist stark steinschlaggefährdet.
Ausgangspunkt ist der Parkplatz der Bergbahn in Hochimst (ca. 1000 m); bis zur Muttekopfhütte (ca. 1934 m) sind es rund 2,5 Stunden, weitere 1 Stunde bis zum Einstieg des Imster Klettersteigs. Für den Gipfel sind etwa 3 Stunden zu rechnen. Der Abstieg durch das Engelkar führt über ein steiles Geröllfeld mit starker Steinschlaggefahr.
Der 1989 eingeweihte Imster Klettersteig führt über den Südgrat in den Schwierigkeitsgraden D bis E, teilweise senkrecht, bis zum Gipfel; vom Einstieg sind rund drei Stunden veranschlagt. Der Abstieg durch das Engelkar, ein steiles Geröllfeld, gilt als stark steinschlaggefährdet.
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