Donauweibchenbrunnen, Marmorbrunnen im Stadtpark, Wien, Österreich
Der Donauweibchenbrunnen ist ein Brunnen im Wiener Stadtpark: eine Steinsäule aus Karstkalkstein mit vier runden Brunnenschalen und Kopfmasken als Wasserspeier. Auf der Spitze steht die Figur des Donauweibchens, einer Sagenfigur, zu deren Füßen ein kleiner Schild mit dem Wiener Stadtwappen angebracht ist. Der Brunnen spendet Trinkwasser.
Der Brunnen wurde von Hans Gasser 1858 als Kunstwerk geschaffen. Nach Kriegsschäden erhielt er 1948 eine Steinkopie, während die ursprüngliche Marmorversion an anderer Stelle aufbewahrt wird.
Die Figur ist das Donauweibchen, eine Sagengestalt, die notleidenden Fischern geholfen oder sie vor Donauhochwässern gewarnt haben soll. Zu ihren Füßen liegt ein kleiner Schild mit dem Wiener Stadtwappen, und der Brunnen spendet Trinkwasser statt Zierwasser.
Der Brunnen befindet sich im Inneren Bezirk und bietet Zugang zu Trinkwasser inmitten des Parks. Die Lage ist leicht zu Fuß erreichbar und der Ort ist für Besucher frei zugänglich.
Die 1948 aufgestellte Ersatzfigur schuf der Bildhauer Fellinger, nachdem Kriegsschäden die Figur aus Carraramarmor zerstört hatten. Eine verkleinerte Version aus Carraramarmor wird im Wien Museum am Karlsplatz aufbewahrt; im Hotel Imperial an der Ringstraße steht entweder das Original oder eine Kopie.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.118 Mitwirkenden weltweit.