Capella Speciosa, Gotische Kirche in Klosterneuburg, Österreich.
Capella Speciosa ist eine gotische Kapelle in Klosterneuburg, die aus einer einfachen Halle mit zwei Jochen und einer polygonalen Apsis bestand. Die Wände der Apsis waren mit roten und weißen Marmorporphyrsteinen verkleidet.
Herzog Leopold VI ließ die Kapelle etwa 1198 als Teil seines Palastkomplexes erbauen und burgundische Handwerker vollendeten sie um 1222. Später wurde die Kapelle zerstört und ihre Überreste erst 2006 durch Ausgrabungen freigelegt.
Die Kapelle zeigt Merkmale der frühen Gotik, wie sie in Österreich selten zu sehen sind. Die roten und weißen Marmorverkleidungen an der Apsis geben einen Eindruck davon, wie aufwendig die Ausstattung einst war.
Die Fundamentreste befinden sich auf dem Stiftsplatz 7 und sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und liegt zentral in der Stadt.
Einige ursprüngliche Elemente der Kapelle wie der gotische Sandsteintaufstein und Glasmalereien befinden sich heute in verschiedenen österreichischen Kirchen und Museen. Dies zeigt, wie Teile des mittelalterlichen Erbes an mehrere Orte verteilt wurden.
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