Schmetterlinghaus, Schmetterlingshaus im Burggarten, Wien, Österreich
Das Schmetterlinghaus ist ein Glaspavilion im Burggarten mit mehr als 400 Schmetterlingen aus etwa 40 Arten, die frei zwischen Wasserfällen, tropischen Pflanzen und Holzbrücken fliegen. Der Raum ist warm und feucht gestaltet, um die Lebensbedingungen dieser Insekten nachzuahmen.
Das erste Glashaus an dieser Stelle entstand 1823 bis 1826 im Auftrag Kaiser Franz' II. nach Plänen von Ludwig von Remy, der die damals neue Eisenkonstruktion nutzte. Friedrich Ohmann baute es 1901 um, ersetzte die historische Fassade durch eine Jugendstilfassade und vergrößerte die Fenster; der Umbau dauerte fünf Jahre. 1988 aus Sicherheitsgründen gesperrt, wurde das Palmenhaus 1996 bis 1998 für rund 13 Millionen Euro saniert, und im nordwestlichen Flügel öffnete das Schmetterlinghaus.
Das Haus zeigt, wie die Natur in der Stadt gepflegt werden kann und zieht Besucher an, die Schmetterlinge hautnah beobachten möchten. Die Lage im Burggarten verbindet diesen Ort mit den kaiserlichen Gärten Wiens und macht ihn zu einem grünen Rückzugsort mitten im Zentrum.
Im Inneren herrscht konstant hohe Temperatur und Luftfeuchtigkeit, daher sollten Besucher leichte Kleidung tragen oder Jacken in der Garderobe ablegen. Der Weg durch das Haus ist gut ausgeschildert und die Beobachtung der Schmetterlinge ist von mehreren Ebenen aus möglich.
Das Schmetterlinghaus nutzt 280 m² im nordwestlichen Flügel des Palmenhauses, eines 1901 nach Plänen von Friedrich Ohmann errichteten Glashauses. Das Palmenhaus wurde nach einer rund 13 Millionen Euro teuren Sanierung 1998 wieder eröffnet; seither ist im linken Flügel das Schmetterlinghaus untergebracht.
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