Albertina, Kunstmuseum in Innere Stadt, Österreich
Die Albertina ist ein Kunstmuseum in der Inneren Stadt von Wien, das über eine Million grafische Kunstwerke und Drucke in einem Palastgebäude aus dem 18. Jahrhundert zeigt. Die Sammlung erstreckt sich über mehrere Ausstellungssäle, die sowohl dauerhafte als auch wechselnde Schauen beherbergen und Werke aus verschiedenen Jahrhunderten präsentieren.
Herzog Albert von Sachsen-Teschen gründete das Museum im Jahr 1776 und legte damit den Grundstein für die heutige Sammlung. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs die Kollektion durch Ankäufe und Schenkungen stetig an und wurde schließlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Der Name geht auf Herzog Albert von Sachsen-Teschen zurück, der hier seine persönliche Sammlung von Zeichnungen und Drucken aufbewahrte. Heute kommen Besucher aus aller Welt, um die Säle mit Werken von Dürer, Monet und Picasso zu durchlaufen, wobei die Ausstellungsräume regelmäßig wechselnde Themenschauen zeigen.
Das Museum liegt nahe der Wiener Staatsoper und öffnet täglich ab zehn Uhr morgens, wobei mittwochs und freitags längere Öffnungszeiten bis einundzwanzig Uhr gelten. Ein Besuch empfiehlt sich an Vormittagen, wenn die Säle weniger gefüllt sind und man mehr Ruhe zum Betrachten der Werke findet.
Die Sammlung umfasst die weltweit größte Anzahl von Dürer-Arbeiten, darunter die berühmte Zeichnung eines jungen Hasen aus dem Jahr 1502. Diese Zeichnung gehört zu den bekanntesten Naturstudien der Renaissance und wird nur gelegentlich ausgestellt, um sie vor Lichtschäden zu schützen.
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