Burggarten, Kaiserlicher Garten in der Inneren Stadt, Österreich
Der Burggarten ist eine Parkanlage neben dem Hofburg-Palast mit Wegen, Bäumen und verschiedenen Denkmälern, die sich über das Gelände verteilen. Ein glaserner Palmenhaus aus dem frühen 20. Jahrhundert steht im Garten und beherbergt tropische Pflanzen.
Der Garten wurde 1817–1821 als privater Kaisergarten Kaiser Franz' I. hinter der Augustinerbastei angelegt, nachdem die Hornwerkskurtine nach außen verlegt worden war; der als Gärtner ausgebildete Kaiser wirkte an der Planung mit. 1863 wurde der Park gegen die Ringstraße erweitert und der Teich angelegt. 1919 wurde er öffentlich zugänglich und in Burggarten umbenannt.
Der Name des Gartens bezieht sich auf die Hofburg, nicht auf einen Kaiser. Die älteste Skulptur ist das Reiterdenkmal aus Blei für Franz Stephan von Lothringen, 1781 geschaffen und 1819 hier aufgestellt; das Mozart-Denkmal wurde 1953 vom Albertinaplatz hierher versetzt. Richtung Goethegasse liegen versteinerte Baumstämme von etwa 280 Millionen Jahren, die aus der Gegend von Náchod in Böhmen stammen.
Der Park liegt zwischen Hofburg und Ringstraße, mit dem gläsernen Palmenhaus und seiner erhöhten Terrasse an der Augustinerbastei und dem Teich in der Mitte. Ein mit grauen Platten gepflasterter Weg quert Rasenflächen mit niedrigen Hecken, sodass das Gelände zu Fuß leicht zu durchqueren ist. Der Rasen darf seit der Aufhebung des Verbots von 1951 im Jahr 2007 betreten werden.
Richtung Goethegasse stehen mehrere versteinerte, rund 280 Millionen Jahre alte Baumstämme, die bei der Anlage des Gartens aus der Gegend von Náchod in Böhmen hierhergebracht wurden. Die Figuren von Herkules und den Löwen, um 1770 entstanden, stammen aus dem Esterházypark im 6. Bezirk und wurden 1948 in der Mitte des Teichs aufgestellt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.118 Mitwirkenden weltweit.