Neue Burg, Neoklassizistisches Schloss in Innere Stadt, Österreich
Die Neue Burg ist ein neoklassizistisches Palais, das sich entlang des Heldenplatzes erstreckt und mehrere Museen und Sammlungen beherbergt. Das Gebäude zeigt symmetrische Stein-Fassaden mit zwanzig historischen Statuen und aufwendigen architektonischen Details auf verschiedenen Ebenen.
Der Bau dieser kaiserlichen Palasterweiterung begann 1869 unter Kaiser Franz Joseph I und setzte sich bis 1923 fort, wobei die Architekten Gottfried Semper und Carl von Hasenauer beteiligt waren. Das Projekt war Teil der größeren Neugestaltung der Hofburg-Residenz und spiegelt die Ambitionen des späten Habsburgerreiches wider.
Das Gebäude beherbergt das Österreichische Nationalbibliotheksmuseum und zeigt Sammlungen antiker Waffen und historischer Objekte. Es fungiert heute als Ort der Wissensvermittlung und des Studiums für Besucher aus der ganzen Welt.
Das Gebäude liegt zentral in Wien und enthält verschiedene Ausstellungsbereiche auf unterschiedlichen Ebenen, die für Besucher offen stehen. Es ist am besten zu Fuß erreichbar und bietet sich als Haltepunkt bei einem Spaziergang durch die historische Altstadt an.
Der Untergrund des Gebäudes ist tiefer als gewöhnlich, da beim Bau alte Wassergräben und Verteidigungsstrukturen früherer Befestigungen ausgegraben werden mussten. Diese archäologischen Schichten unter dem Palais erzählen eine Geschichte der mittelalterlichen Wiener Verteidigungen.
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