Weltmuseum Wien, Ethnografisches Museum in Innere Stadt, Österreich.
Das Weltmuseum Wien ist ein ethnografisches Museum im Inneren der Wiener Hofburg und beherbergt Objekte aus Afrika, Amerika, Asien und Ozeanien. Die Ausstellung ist auf mehrere Räume verteilt, in denen Alltagsgegenstände, Ritualobjekte, Textilien und Fotografien gemeinsam gezeigt werden.
Die Sammlung geht auf die Habsburger zurück, die ab dem 16. Jahrhundert Objekte aus aller Welt zusammentrugen, bevor das Museum 1876 offiziell gegründet wurde. Nach langen Renovierungsarbeiten öffnete das Haus 2017 in der Hofburg mit einem neu gestalteten Ausstellungskonzept wieder.
Die Sammlung des Weltmuseums Wien stammt zu einem großen Teil aus den Reisen Erzherzog Franz Ferdinands, der um 1893 die Welt umsegelte und dabei zahlreiche Objekte mitbrachte. Sein ehemaliges Reisekabinett ist im Museum noch heute zu sehen.
Das Museum liegt im Herzen der Hofburg und ist vom Heldenplatz oder vom Michaelerplatz aus gut zu Fuß erreichbar. Ein Besuch von mindestens zwei bis drei Stunden ist empfehlenswert, da die Ausstellung auf mehrere Stockwerke verteilt ist.
Unter den bekanntesten Objekten des Museums befindet sich ein Federkopfschmuck, der lange als jener des aztekischen Herrschers Moctezuma galt. Die genaue Herkunft dieses Stücks ist bis heute Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen zwischen Österreich und Mexiko.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
