Heldenplatz, Kulturplatz in Innere Stadt, Wien, Österreich.
Der Heldenplatz erstreckt sich vor dem Hofburg-Palastkomplex und zeigt zwei bronzene Reiterstatuen von Erzherzog Karl und Prinz Eugen von Savoyen. Die beiden Monumente dominieren den öffentlichen Raum und bilden den Mittelpunkt dieser großen Platzanlage im Zentrum Wiens.
Die Platzanlage entstand zwischen 1814 und 1815 nach dem Wiener Kongress und dem Ende der Napoleonischen Kriege aus einer früheren Militärparadeplatz. Die Umgestaltung spiegelt den Wunsch wider, diesen Raum als Symbol für Österreichs Neubeginn zu nutzen.
Der Platz dient als Austragungsort für nationale Zeremonien und prägt das Bild Wiens als politisches Zentrum. An Österreichs Nationalfeiertag versammeln sich Menschen hier zu militärischen Aufmärsche und bedeutenden Staatsanlässen.
Der Platz ist leicht zu erreichen und bildet einen großen, offenen Bereich zum Spazieren und Beobachten der Umgebung. Besucher sollten beachten, dass der Platz bei offiziellen Veranstaltungen oder Zeremonien zeitweise nicht zugänglich ist.
Das Äußere Burgtor wurde in den 1930er Jahren von Rudolf Wondracek umgestaltet und trägt Pylone mit Adlerskulpturen, die Wilhelm Frass 1935 erschaffen hat. Diese Toranlage zeigt die Kunstfertigkeit aus dieser Epoche und stellt ein bemerkenswertes architektonisches Detail dar, das viele Besucher übersehen.
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