Reichsschwert, Zeremonielles Schwert im Hofburg Palast, Österreich
Das Imperiale Schwert ist ein Zeremonieschwert in der Hofburg in Wien mit einer Stahlklinge von etwa 110 Zentimetern Länge. Die Oberfläche ist mit Silberdrahtwicklung und vergoldeten Verzierungen verziert, wobei die Scheide prachtvolle Relieffiguren aufweist.
Das Schwert wurde um 1198 für Kaiser Otto IV. angefertigt und war Teil der Insignien bei Kaiserkrönungen des Heiligen Römischen Reiches. Es verkörpert die formale Macht, die in mehren Jahrhunderten von Herrschern beansprucht wurde.
Die Scheide zeigt vierzehn vergoldete Figuren von Herrschern aus der Zeit Karls des Großen bis Heinrich III. Diese Darstellungen spiegeln die Kontinuität der Herrschaftslinie wider, die Besucher heute noch deutlich erkennen können.
Das Schwert ist in der Kaiserlichen Schatzkammer der Hofburg zu sehen und während der Museumsöffnungszeiten erreichbar. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die feinen Details und Inschriften der Waffe genau zu betrachten.
Die Quillons des Schwertes tragen lateinische Inschriften mit den Worten "CHRISTVS VINCIT CHRISTVS REIGNAT CHRISTVS INPERAT". Diese Inschrift drückt eine Vorstellung aus, die Christi Autorität über weltliche Herrscher bekräftigt.
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