Winterreitschule, Kaiserliche Reithalle in Innere Stadt, Österreich.
Die Winterreitschule ist eine kaiserliche Reithalle im Hofburg-Palastkomplex mit hohen Decken, weißen Steinwänden und doppelstöckigen Galerien, die von Marmorsäulen gestützt werden. Der Innenraum wirkt hell und großzügig mit seiner klassischen Architektur.
Die Halle entstand zwischen 1729 und 1734 unter dem Architekten Joseph Emanuel Fischer von Erlach als Trainingsgelände für die kaiserlichen Pferde. Sie war damals der wichtigste Ort für die Ausbildung und Vorbereitung der Hofpferde.
Die Halle wird heute noch als Aufführungsort genutzt, wo Reiter klassische Reitkünste zeigen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Besucher sehen hier lebendige Traditionen, die seit Jahrhunderten gepflegt werden.
Besucher können das ganze Jahr über geplante Aufführungen besuchen, wobei geführte Touren in mehreren Sprachen von Montag bis Samstag verfügbar sind. Es ist ratsam, sich vorher über die genauen Veranstaltungstermine zu informieren, da diese je nach Saison variieren können.
Die Halle wird von 46 Kronleuchtern erleuchtet, die die weiße Steinarenam während der aufwendigen Bewegungsabläufe der Pferde erleuchten. Diese beeindruckende Beleuchtung schafft eine besondere Atmosphäre bei den klassischen Vorführungen.
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