Michaelertrakt, Kaiserliche Palastfassade in Innere Stadt, Österreich
Der Michaelertrakt bildet die nordliche Fassade des Hofburg-Palastes mit einem markanten bronzenem Kuppeldach und symmetrisch angeordneten Springbrunnen. Das Innere enthalt unter anderem einen feierlichen Saal mit Kolonnaden und Kronleuchtern.
Die Architektur wurde Anfang des 18. Jahrhunderts durch Fischer von Erlach konzipiert, aber erst fast 2 Jahrhunderte spater, im ausgehenden 19. Jahrhundert, abgeschlossen. Die lange Bauzeit spiegelt die wechselhafte Geschichte des Palastes selbst wider.
Der Platz vor dem Trakt wird täglich von Besuchern und Einheimischen durchquert, die auf dem Weg zu anderen Teilen der Stadt sind. Der Name verweist auf die Michaelerkirche, die sich in unmittelbarer Nähe befindet und das Ensemble prägt.
Das Gebaude ist leicht zu finden, da es den Michaelerplatz dominiert und direkt vom Zentrum der Altstadt erreichbar ist. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die Fassade von verschiedenen Winkeln zu betrachten und die Skulpturen im Detail zu entdecken.
Vier monumentale Steinfiguren an der Fassade wurden jeweils aus einem einzelnen massiven Steinblock gemeisselt, was die handwerkliche Meisterschaft jener Zeit demonstriert. Diese Herkulesstatuen sind stille Zeugen der kaiserlichen Macht, die einst diesen Ort praegte.
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