Palais Wilczek, Barockpalais in Inner Stadt, Wien, Österreich
Das Palais Wilczek ist ein Barockbau im Zentrum Wiens, der sich zwischen zwei anderen Stadtpalästen an einer repräsentativen Straße befindet. Das Gebäude zeigt eine symmetrische Fassade mit sieben Achsen und bewahrt die aufwendige Architektur seiner Zeit.
Das Gebäude entstand zwischen 1722 und 1737 nach Entwürfen des Architekten Anton Johann Ospel an Stelle einer älteren Liegenschaft. Der Neubau war Teil der Umgestaltung dieses Stadtviertels im frühen 18. Jahrhundert.
Die Österreichische Gesellschaft für Literatur hat hier seit langem ihren Sitz und nutzt die Räume für ihre Veranstaltungen und Archive. Die Verbindung zur Literaturszene prägt bis heute, wie der Ort von Besuchern wahrgenommen wird, die sich für Wort und Schrift interessieren.
Das Gebäude befindet sich in Privatbesitz und ist nicht frei zugänglich, doch Besuche sind für spezielle Veranstaltungen und Führungen möglich. Informationen zu Öffnungszeiten und Besuchsmöglichkeiten erhalten Sie am besten über die Österreichische Gesellschaft für Literatur.
Ein ehemaliger Bewohner, Graf Hans Wilczek, finanzierte 1873 eine Expedition zum Nordpol, woraufhin eine arktische Insel seinen Namen erhielt. Diese ungewöhnliche Verbindung zwischen einem Wiener Stadtpalast und der Polarforschung ist oft unbekannt.
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