Hochhaus Herrengasse, Wohnhaus in Innere Stadt, Wien, Österreich
Das Hochhaus Herrengasse ist ein Wohn- und Geschäftsgebäude im Zentrum Wiens, das sich mit einer gestuften Fassade ab dem zwölften Stockwerk in die Höhe erhebt. Zwei Innenhöfe durchziehen das Gebäude, während im Erdgeschoss Ladenflächen und ein Café untergebracht sind.
Das Gebäude wurde zwischen 1931 und 1932 errichtet und war damit das zweite Hochhaus Wiens. Es entstand auf dem Grundstück des Palais Liechtenstein, das 1913 abgerissen worden war.
Das Gebäude zog über viele Jahrzehnte Schauspieler des nahe gelegenen Burgtheaters an, die hier ihre Wohnungen hatten. Diese Verbindung zur Bühnenkunst prägte den Ruf des Hauses im Stadtbild nachhaltig.
Der Haupteingang an der Herrengasse dient als bester Orientierungspunkt, wenn man das Gebäude zum ersten Mal besucht. Das Erdgeschoss mit seinen Geschäften und dem Café ist öffentlich zugänglich, während die Wohnbereiche privat sind.
Die Fundamente des Gebäudes bestehen aus Stahlbetonblöcken, während die Wände aus Hohlziegeln gemauert sind, die mit Kork gefüllt wurden. Diese Kombination war zur Bauzeit ein ungewöhnlicher Ansatz, um sowohl Lärm als auch Temperaturschwankungen zu kontrollieren.
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