Esperantomuseum, Sprachenmuseum im Palais Mollard, Wien, Österreich
Das Esperanto Museum und die Sammlung Geplanter Sprachen befinden sich im Palais Mollard und zeigen mehrere Räume mit Ausstellungen über konstruierte Sprachen und Kommunikationssysteme. Die Ausstellung umfasst historische Plakate, Archivdokumente und interaktive Stationen zur Erkundung verschiedener Sprachprojekte.
Das Museum wurde 1927 von Hugo Steiner gegründet und zeigt die Geschichte konstruierter Sprachen von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sammlung geschlossen, konnte aber nach dem Krieg bewahrt und später wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Die Sammlung zeigt Esperanto als Versuch, Menschen über Sprachgrenzen hinweg zu verbinden, eine Idee die während der viersprachigen Habsburger Zeit entstanden ist. Die Besucher können sehen, wie diese Bewegung Anhänger in ganz Europa fand und bis heute weiterleben.
Das Museum bietet Audioguides in deutscher, englischer und Esperanto-Sprache an, um die Exponate zu erklären. Die interaktiven Stationen ermöglichen es Besuchern, verschiedene Sprachen selbst auszuprobieren und mehr über ihre Struktur zu verstehen.
Das Museum bewahrt Materialien von etwa 500 verschiedenen geplanten Sprachprojekten, von frühen philosophischen Versuchen bis zu modernen Erfindungen. Diese umfangreiche Sammlung macht deutlich, wie viele Menschen im Laufe der Geschichte versucht haben, eine universelle Kommunikationssprache zu schaffen.
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