Palais Mollard-Clary, Barockpalast in Innere Stadt, Wien, Österreich.
Der Palais Mollard-Clary ist ein Barockpalast in der Innere Stadt, der durch seine symmetrische Fassade mit aufwändigen Steinverzierungen und großen rechteckigen Fenstern auf drei Ebenen besticht. Das Gebäude zeigt die typischen Merkmale des Barockstils und beherbergt heute Museumssammlungen in seinen inneren Räumen.
Der Palast wurde zwischen 1686 und 1689 von Architekt Domenico Martinelli für Graf Franz Maximilian von Mollard erbaut und entstammt der Barokzeit der Habsburger-Monarchie. Das Gebäude spielte später eine Rolle in den Diskussionen des Kaisers und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem kulturellen Ort.
Das Gebäude beherbergt heute das Globus-Museum und ein Museum für Plansprachen, wodurch es zu einem Ort wird, an dem Besucher Sammlungen zur Weltgeschichte und Sprachenentwicklung entdecken können. Die Räume werden regelmäßig von Menschen besucht, die sich für diese speziellen Themen interessieren.
Das Gebäude befindet sich in der Herrengasse 9 und ist von außen leicht zu erkennen, sodass Besucher es schnell finden können. Das Innere ist an mehreren Tagen pro Woche für Ausstellungen zugänglich, wobei die Räume über mehrere Stockwerke verteilt sind.
Kaiser Joseph II nutzte diesen Ort für Diskussionen an runden Tischen, was ihn zu einem Zentrum für intellektuelle Treffen machte. Diese Tradition zeigt, wie der Raum zeitweise als Ort des Austauschs diente, bevor er seine heutige museale Funktion annahm.
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