Palais Pallavicini, Neoklassizistischer Palast in Innere Stadt, Österreich.
Der Palais Pallavicini ist ein neoklassizistischer Stadtpalast im ersten Wiener Gemeindebezirk, Innere Stadt, mit einer symmetrischen Fassade direkt am Josefsplatz. Die Innenräume verfügen über vergoldete Decken, Parkettböden aus edlen Hölzern und Kronleuchter aus dem späten 18. Jahrhundert.
Der Palast wurde 1784 von Architekt Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg für die Bankiersfamilie Fries erbaut und ging später in den Besitz des Adelsgeschlechts Pallavicini über. Dieser Eigentümerwechsel prägte den Charakter des Gebäudes als einer der bedeutenden Adelssitze Wiens.
Der Palast liegt direkt am Josefsplatz, einem der schönsten Plätze Wiens, und seine Fassade ist täglich für jeden sichtbar, der den Platz überquert. Im Inneren finden regelmäßig Konzerte und Kunstausstellungen statt, die Besuchern einen Einblick in die prunkvollen Räume ermöglichen.
Der Palast kann durch Führungen besichtigt werden und steht auch für private Veranstaltungen zur Verfügung. Es empfiehlt sich, im Voraus zu prüfen, ob zum gewünschten Zeitpunkt Führungen oder öffentliche Veranstaltungen stattfinden.
Der Palast diente 1948 als Drehort für eine bekannte Szene des Films Der dritte Mann, was ihm über die Grenzen Wiens hinaus Bekanntheit verschaffte. Filmfans erkennen die Außenfassade und bestimmte Räume aus dieser Produktion noch heute wieder.
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