Lutherische Stadtkirche, Renaissancekirche in der Inneren Stadt, Österreich.
Die Lutherische Stadtkirche ist ein Sakralbau mit Renaissance-Elementen und einer neoklassizistischen Fassade, die einen dreieckigen Giebel trägt. Das Innere folgt einer Hallenkirchen-Grundrissform mit Galerien an allen Seiten.
Das Gebäude entstand 1582 ursprünglich als katholische Klosterkirche. Mit den josephinischen Reformen in Österreich ging das Gebäude 1783 an die lutherische Gemeinde über.
Die Kirche zeigt einen geschnitzten Lettner und andere kunstvolle Holzarbeiten, die von den protestantischen Umbauten im 18. Jahrhundert stammen. Diese Elemente prägen bis heute das Innere und erinnern an die Zeit, als die Gemeinde ihre eigene Ausgestaltung vorantrieb.
Das Gebäude befindet sich an der Dorotheergasse 18 im 1. Wiener Gemeindebezirk und liegt neben der reformierten Stadtkirche. Gegenüber steht das Dorotheum Auktionshaus, das als Orientierungspunkt dient.
Die Kirche bewahrt Marmorplatten, die Grabkammern kennzeichnen, in denen die Herzen von Kaiserin Anna, Kaiser Matthias und Kaiser Ferdinand II. beigesetzt wurden. Diese kleine aber bedeutende Sammlung verbindet das Gebäude mit der dynastischen Geschichte.
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