Augustinerchorherrenstift St. Dorothea, Wien, Österreich, Augustinerkloster in der Wiener Innenstadt, Österreich
Das Dorotheerkloster war ein Augustinerkloster im Zentrum Wiens mit einer dreischiffigen Basilika, aufwendigen Rippengewölben und großen Maßwerkfenstern. Die barocke Fassade mit zwei Türmen prägte das Straßenbild der Innerstädtischen Gegend.
Das Kloster wurde 1414 von Albrecht V. gegründet und florierte Jahrhunderte lang als bedeutende geistliche Institution. Es wurde 1786 unter Kaiser Joseph II. aufgelöst, als dieser sein Reformprogramm für Kirche und Klöster durchsetzte.
Das Kloster unterhielt eine umfangreiche Bibliothek mit theologischen Handschriften und diente als Zentrum für Bildung und Seelsorge in Wien.
Das ursprüngliche Kloster existiert heute nicht mehr, sein Platz wird vom Palais Dorotheum eingenommen, das man besichtigen kann. Die Ausstattung und Gräber wurden teilweise in andere Wiener Kirchen verlegt, besonders in die Votivkirche.
Das Dorotheerkloster zählte einst zu Wiens reichsten Klöstern und konkurrierte in Wohlstand und Einfluss mit dem Schottenstift. Sein beträchtliches Vermögen machte es zu einem bedeutenden Landbesitzer und Geldverleiher in der Stadt.
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