Jüdisches Museum Wien, Jüdisches Museum in Innere Stadt, Österreich.
Das Jüdische Museum Wien befindet sich an zwei Standorten: dem Palais Eskeles in der Dorotheergasse und dem Misrachihaus am Judenplatz, wo Sammlungen zur jüdischen Geschichte Wiens gezeigt werden. Die Ausstellungen umfassen Kunstwerke, Handschriften, Fotografien und Dokumente aus verschiedenen Epochen.
Das Museum wurde 1896 gegründet und war das erste jüdische Museum der Welt, wurde aber 1938 während der nationalsozialistischen Herrschaft geschlossen und die Sammlungen versteckt. Nach dem Krieg wurden viele Objekte wiedergefunden und das Museum 1988 wiedereröffnet.
Das Museum zeigt, wie jüdisches Leben in Wien über Generationen gelebt wurde, von alltäglichen Gegenständen bis zu religiösen Objekten, die Besucher in persönliche Geschichten eintauchen lassen. Durch die ausgestellten Dinge wird deutlich, wie Menschen ihren Glauben und ihre Traditionen in der Stadt pflegten.
Ein einzelnes Ticket ermöglicht den Zugang zu beiden Standorten und bleibt vier Tage lang gültig, was Besucher flexibel planen lässt. Die Öffnungszeiten sind Sonntag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr.
Am Standort Judenplatz können Besucher archäologische Überreste einer mittelalterlichen Synagoge sehen, die 1421 zerstört wurde. Diese unterirdischen Fundamente erinnern an die lange jüdische Präsenz in Wien vor dieser tragischen Zeit.
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