Münzkabinett, Numismatische Sammlung im Kunsthistorischen Museum, Wien, Österreich
Das Münzkabinett ist eine numismatische Sammlung im Kunsthistorischen Museum mit über 600.000 Objekten, die sich über drei Jahrtausende erstrecken. Die Stücke umfassen Münzen, Medaillen, Geldscheine, Aktien und Prägewerkzeuge, die in drei separaten Hallen ausgestellt sind.
Die Sammlung geht auf die kaiserliche Habsburg-Kollektion zurück, mit dem ältesten erhaltenen Inventar aus dem Jahr 1547 unter der Herrschaft von Ferdinand I. Seitdem wurde sie kontinuierlich erweitert und wurde zu einer der bedeutendsten numismatischen Sammlungen Europas.
Die zweite Halle zeigt, wie sich Geld im Laufe der Zeit verändert hat, von natürlichen Tauschmitteln über die Erfindung von Münzen bis zu modernen Zahlungsmethoden. Besucher können hier sehen, wie verschiedene Kulturen und Zeitalter ihre eigenen Wege entwickelt haben, Wert zu speichern und auszutauschen.
Die Sammlung befindet sich im zweiten Stock des Kunsthistorischen Museums und ist über eine Webseite mit interaktivem Katalog erreichbar. Besucher sollten Zeit für die drei Hallen einplanen und können sich online über Exponate informieren, bevor sie den Ort besuchen.
In der Sammlung finden sich handschriftliche Unterschriften auf frühen österreichischen Geldscheinen aus der Zeit von Maria Theresia, die als Schutzmaßnahme gegen Falschgeld verwendet wurden. Diese persönliche Note auf den Banknoten zeigt ein faszinierendes Sicherheitssystem aus dem 18. Jahrhundert.
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