Palais Schey von Koromla, Palast des 19. Jahrhunderts in Innere Stadt, Wien, Österreich.
Das Palais Schey von Koromla ist ein fünfgeschossiger Palast in der Wiener Innenstadt, dessen Hauptfassade elf Achsen und die Ringstrasse-Seite neun Fensterachsen aufweist. Das Gebäude verbindet repräsentative Architektur mit eleganten Details wie einem steinernen Eingangsportal mit hohen Säulen.
Der Palast entstand zwischen 1863 und 1864 nach Plänen der Architekten Romano von Ringe und August Schwendenwein im Auftrag des Bankiers Friedrich Schey von Koromla. Das Bauwerk war Teil von Wiens großer Ringstrasse-Entwicklung, die die Stadt in jener Epoche umgestaltete.
Der Palast wurde als Wohngebäude für eine wohlhabende Bankiersfamilie entworfen und zeigt die repräsentative Architektur, die Wien im 19. Jahrhundert prägte. Heute können Besucher die aufwendige Dekoration an der Fassade bewundern, die den Wohlstand und die künstlerischen Ambitionen seiner früheren Bewohner widerspiegelt.
Das Gebäude befindet sich an der Ecke Goethegasse und Opernring und ist leicht zu finden, wenn man sich in der Nähe des Hofburg-Komplexes aufhält. Die Erdgeschosszone ist heute mit Ladenlokalen besetzt, während die oberen Stockwerke private oder gewerbliche Nutzungen beherbergen.
Das Gebäude wurde neben dem früheren privaten Garten des Hofburg-Komplexes errichtet und bietet damit einen seltenen Blick auf einen sonst verborgenen Teil der kaiserlichen Anlage. Ein Goethe-Denkmal wurde 1900 an der Ecke aufgestellt, um die literarische Bedeutung des Viertels zu würdigen.
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