Eineguntkopf, Berggipfel an der österreichisch-deutschen Grenze in den Allgäuer Alpen.
Der Eineguntkopf ist ein Bergipfel in den Allgäuer Alpen, der sich auf 1639 Metern erhebt und die natürliche Grenze zwischen Vorarlberg in Österreich und Bayern in Deutschland bildet. Er liegt im Nagelfluhkette Naturpark und ist von markierten Wegen sowie Skiliftanlagen erreichbar.
Der Berg erhielt zwei unterschiedliche Namen von den angrenzenden Alpen: Eineguntkopf von der österreichischen Seite und Rohnehöhe von der deutschen Seite, was seine Lage an der Grenze widerspiegelt. Diese Doppelbenennung dokumentiert die lange Teilung des Gebiets zwischen den beiden Landesteilen.
Auf beiden Seiten des Grats halten Bergbauern die Tradition der Alpwirtschaft lebendig, indem sie ihre Herden während der warmen Monate auf den Hochweiden grasen lassen. Diese Praktiken prägen bis heute das Aussehen der Landschaft und den Rhythmus des Berglebens.
Im Winter fahren Skifahrer vom Falkenhütte-Lift zum Grat hinauf, während im Sommer markierte Wanderwege zu benachbarten Gipfeln führen. Besucher sollten auf wechselhafte Wetterbedingungen vorbereitet sein und gutes Schuhwerk tragen, besonders auf schmalen Grat-Abschnitten.
Der Gipfel hat eine ungewöhnlich breite Form für seine Höhe und ist nicht mit einem Kreuz oder Denkmal gekennzeichnet, sondern nur mit einem schlichten Schild. Diese Bescheidenheit im Vergleich zu vielen anderen bekannten Alpengipfeln fällt Besuchern besonders auf.
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