Oberstaufen, Alpiner Kurort in Oberallgäu, Deutschland.
Oberstaufen ist eine Kurstadt auf 791 Metern Höhe im bayerischen Allgäu, die sich über sanfte Hänge zwischen Wiesen und Waldgebieten erstreckt. Mehrere Thermalquellen speisen die Bäder und Wellnesshäuser, die sich im ganzen Gemeindegebiet verteilen.
Im 19. Jahrhundert wurden hier Thermalquellen entdeckt, was zur Entwicklung erster Kurhäuser führte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Gemeinde rasch zu einem Gesundheitszentrum mit überregionaler Bedeutung.
Der Ort trägt einen Namen, der auf alte Wehrtürme hinweist, die früher die Gegend schützten. Heute sieht man überall geschnitzte Holzbalkone und bemalte Hauswände, während Einheimische oft in Trachten zu Festen auf dem Marktplatz erscheinen.
Züge aus München und vom Bodensee halten hier mehrmals täglich, die Bahnstation liegt zentral im Ort. Im Winter bringen Skilifte Besucher auf die umliegenden Hänge, während im Sommer Wanderwege direkt vom Zentrum starten.
Hier wird die Schrothkur angewendet, eine spezielle Behandlung mit Wickeln, Trink- und Trockentagen, die Körper und Stoffwechsel regenerieren soll. Diese Methode stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert und wird bis heute in mehreren Häusern vor Ort praktiziert.
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