Wallfahrtskirche Maria Schnee, Barocke Wallfahrtskirche in Seckau, Österreich.
Die Wallfahrtskirche Maria Schnee ist eine römisch-katholische Kirche in den Seckauer Alpen in der Steiermark, steht auf 1822 m ü. A. und gilt als die höchstgelegene Wallfahrtskirche der Ostalpen. Sie wurde auf Initiative des Seckauer Stiftsdekans Paul Auer für die Almhirten und Senner erbaut und am 2. Juli 1660 dem heiligen Hieronymus, dem Viehpatron, geweiht.
Der Standort wurde ab 1660 als Kapelle des heiligen Hieronymus genutzt. Nach der Auflösung des Stifts Seckau im Jahr 1782 erhielt die Kirche ihre heutige Widmung zu Ehren Mariens vom Schnee.
Pilger besuchen die Kirche, um die Muttergottes zu verehren, deren Statue nach altem Brauch zwischen dem Dorf und der Bergkirche hin- und hergetragen wird. Dieser Umzug prägt das religiöse Leben der Gemeinde bis heute.
Der Aufstieg zur Kirche erfolgt auf Bergwegen und erfordert festes Schuhwerk sowie eine gute körperliche Verfassung. Das Wetter kann sich in dieser Höhe schnell ändern, daher ist warme Kleidung empfehlenswert.
Die Kirche steht auf 1.822 m Seehöhe und ist die höchstgelegene Wallfahrtskirche der Ostalpen. Vom Grat oberhalb führt ein markierter Wanderweg weiter zum Seckauer Zinken (2.397 m) und zum Geierhaupt (2.417 m) oder hinunter zu den Seen Goldlacke und Ingeringsee.
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