Dominikanerinnenkonvent, Religiöser Konvent im Bezirk Hietzing, Wien, Österreich.
Der Dominikanerinnenkonvent ist ein römisch-katholisches Kloster in der Schlossberggasse 17 in Hietzing, 1870 von Fürstin Friederike von Auersperg gegründet. Die neugotische Kapelle Maria, Königin des hl. Rosenkranzes, wurde 1885 bis 1886 nach Plänen von Richard Jordan durch Baumeister Josef Schmalzhofer errichtet. Der Sichtziegelbau mit Doppelturmfassade und mächtigem Dreiecksgiebel zur Straße wirkt eher wie eine Kirche denn als Kapelle; zum Komplex gehört eine zweite, turmlose Schulkapelle.
Das Gebäude wurde zwischen 1885 und 1886 nach Plänen des Architekten Richard Jordan erbaut und entstand während einer Zeit verstärkter religiöser Aktivität. Die Errichtung des Konvents spiegelt die Expansion kirchlicher Institutionen im späten 19. Jahrhundert wider.
Die Kapelle des Konvents ist Maria, Königin des heiligen Rosenkranzes, geweiht; an der Altarwand hängt eine große Holzskulptur von Josef Lang, die die Übergabe des Rosenkranzes an den heiligen Dominikus zeigt. Der Komplex umfasst außerdem eine zweite, turmlose Schulkapelle, und die früheren Internatsräume dienen heute den Schulen und dem Hort der Dominikanerinnen.
Der Konvent liegt in der Schlossberggasse 17 in Hietzing, wenige Gehminuten von der U4-Station Hietzing entfernt. Kapelle und Schulgebäude liegen zur Straße, der Schultrakt erstreckt sich entlang der Seuttergasse. Der Komplex beherbergt eine aktive Schule und einen Hort; Besuche sollten daher über die Website des Konvents abgestimmt werden.
Das Gebäude genießt Denkmalschutz und wird daher regelmäßig restauriert, um seine neugotischen Fassaden und architektonischen Details zu bewahren. Diese Schutzmaßnahmen machen es zu einem Beispiel für die Erhaltung kirchlicher Architektur im Großraum Wien.
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