Burgruine Haichenbach, Mittelalterliche Burgruine in Hofkirchen im Mühlkreis, Österreich.
Die Burgruine Haichenbach ist eine mittelalterliche Festungsruine auf einem Hügel oberhalb einer Donauschleife in der Nähe von Hofkirchen im Mühlkreis in Österreich. Von den ursprünglichen Bauten sind heute noch Mauerreste sowie ein teilweise wiederhergestellter Wachturm erhalten, die den typischen Grundriss einer Wehranlage zur Kontrolle des Flussverkehrs erkennen lassen.
Die Festung wurde 1160 erstmals urkundlich erwähnt und war der Sitz der Herren Otto und Wernher von Eichenbach, die von hier aus die Donau kontrollierten. Um 1529 begann der Niedergang der Anlage, als sie ihre strategische Bedeutung verlor und nach und nach verfiel.
Im Volksmund heißt die Ruine Kerschbaumerschlössl, nach dem nahen Bauernhof Kerschbaumer, weil der Name der Burg nach ihrer Auflassung 1529 in Vergessenheit geriet. Der restaurierte Wohnturm mit seinen zehn Wehrscharten ist frei zugänglich und bietet einen Blick auf das Donautal.
Die Ruine wird von Freizell aus erreicht, nicht vom etwa 6,3 km nordöstlich gelegenen Hofkirchen selbst. Seit 1984 haben Sanierungsmaßnahmen des Arbeitsausschusses für Heimatpflege Hofkirchen den Ort gefahrlos begehbar gemacht. Der restaurierte Wohnturm ist frei zugänglich und bietet einen Blick auf das Donautal.
Der Name der Burg geriet nach der Auflassung 1529 in Vergessenheit: Im Volksmund hieß die Ruine nach dem nahen Bauernhof Kerschbaumerschlössl. Das Bistum Passau zog das Lehen 1516 nach Beschwerden der Donauschiffer wieder ein, weil sich die Familie Oberheimer der Überlieferung nach durch überhöhte Abgaben bereichert hatte.
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