Burgruine Haichenbach, Mittelalterliche Burgruine in Hofkirchen im Mühlkreis, Österreich.
Die Burgruine Haichenbach ist eine mittelalterliche Festungsruine auf einem Hügel oberhalb einer Donauschleife in der Nähe von Hofkirchen im Mühlkreis in Österreich. Von den ursprünglichen Bauten sind heute noch Mauerreste sowie ein teilweise wiederhergestellter Wachturm erhalten, die den typischen Grundriss einer Wehranlage zur Kontrolle des Flussverkehrs erkennen lassen.
Die Festung wurde 1160 erstmals urkundlich erwähnt und war der Sitz der Herren Otto und Wernher von Eichenbach, die von hier aus die Donau kontrollierten. Um 1529 begann der Niedergang der Anlage, als sie ihre strategische Bedeutung verlor und nach und nach verfiel.
Die Ruine gilt in der Region als Sinnbild für die mittelalterliche Herrschaft über die Donau, und dieser Ruf zieht noch heute Besucher an, die mehr über das Leben entlang des Flusses erfahren möchten. Auf dem Gelände erinnert besonders der teilweise wiederhergestellte Wachturm daran, wie die Anlage einst ausgesehen haben könnte.
Der Zugang zur Ruine ist ganzjährig möglich, und markierte Wanderwege führen vom Ort aus den Hügel hinauf. Die Wege sind überwiegend flach oder leicht abfallend, sodass der Aufstieg für die meisten Besucher ohne Schwierigkeiten zu bewältigen ist.
Die Burgherren spannten eine Kette über die Donau, um Schiffe aufzuhalten und von vorbeifahrenden Händlern Gebühren einzutreiben. Dieses System der Flussblockade war über viele Generationen hinweg eine der wichtigsten Einnahmequellen der Festung.
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