Pfarrkirche Am Tabor, Pfarrkirche im Bezirk Leopoldstadt, Wien, Österreich
Die Pfarrkirche Am Tabor ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in der Hochstettergasse 1 im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt, die ab 1967 nach einem Entwurf von Ladislaus Hruska errichtet wurde. Den Innenraum dominiert ein großes Holzkruzifix von Peter Sellemond; der Tabernakelstein aus Krastaler Rauchkristall stammt vom Bildhauer Günther Kraus.
Die Pfarre entstand 1935, als Clemens Holzmeister eine Fabrik in der Rueppgasse 33 in eine Notkirche umbaute, die Kardinal Theodor Innitzer am 2. März 1935 weihte. 1939 zur Pfarre erhoben, wurde die Kirche in den letzten Kriegstagen zerstört und von 1946 bis 1954 wiederaufgebaut. 1967 begannen die Bauarbeiten für die heutige Kirche in der Hochstettergasse.
Die Fassade der Kirche zeigt biblische Szenen, die der österreichische Künstler Arik Brauer gestaltet hat. Seine farbenfrohen Bilder fallen sofort auf, wenn man das Gebäude von der Straße aus betrachtet.
Die Kirche ist über die Hochstettergasse gut zu erreichen, und der nächste U-Bahn-Anschluss liegt in wenigen Gehminuten entfernt. Das Pfarramt hat eingeschränkte Öffnungszeiten, ein kurzer Anruf vor dem Besuch ist empfehlenswert.
Die Fassade wurde 1996 von Arik Brauer gestaltet, einem Maler und Sänger, der für seine farbige, fantastische Bildwelt bekannt ist. Seine Fassadenbilder bedecken die Straßenfront der Kirche, die zwischen zwei fünfstöckigen Trakten einer Wohnhausanlage liegt.
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