Grasmayr-Villa, Denkmalgeschützte Villa in der Altstadt, Salzburg, Österreich.
Die Grasmayr-Villa ist ein geschütztes Wohnhaus an der Mönchsberg-Straße 18, das englische Architekturelemente mit einer markanten Doppeltreppe aus Marmor verbindet. Das Gebäude besitzt ausgedehnte Terrassen und mehrere Aussichtspunkte, die das Ensemble prägen.
Das Anwesen entstand um 1666 zunächst als Holzbau und erlebte nach einem Feuer 1831 eine grundlegende Umgestaltung in Stein. Eine weitere Renovierung folgte in den 1860ern, als neue Besitzer das Haus nach englischen Vorbildern umbauten.
Die Villa trägt den Namen ihrer früheren Besitzer und wird von Besuchern wegen ihrer englischen Gartenanlage wahrgenommen. Die Terrassen und Aussichtspunkte prägen bis heute das Erscheinungsbild des Anwesens.
Das Gebäude liegt auf der Südseite des Salzburger Altstadt-Hügels und ist vom Dr. Ludwig Prähauser-Weg erreichbar. Besucher sollten mit steilen Treppen und unebenen Terrassen rechnen, da sich das Anwesen auf hügeligem Terrain befindet.
Während des Zweiten Weltkriegs bot die Villa Schutz für einen deutschen Künstler, der vor dem Regime floh und dort weiterhin malen konnte. Diese Episode zeigt, wie der private Raum zur Zuflucht für verfolgte Menschen wurde.
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