Friedenspagode Wien, Buddhistischer Stupa am Donauufer, Wien, Österreich
Die Wiener Friedenspagode ist eine weiße buddhistische Stupa, die am Ufer der Donau steht und durch eine zentrale Kuppel mit vier kleineren umgebenden Stupas geprägt wird. Diese traditionelle Architektur kombiniert klassische buddhistische Formensprache mit modernen Baumaterialien.
Die Pagode wurde 1983 nach einer Landspende von Elisabeth Lindmayer erbaut und war das erste buddhistische Bauwerk dieser Art in Kontinentaleuropa. Ihr Bau markiert einen wichtigen Meilenstein in der Verbreitung buddhistischer Architektur westlich der traditionellen Regionen.
Das Bauwerk ist ein Ort, an dem die buddhistische Gemeinde Wiens zusammenkommt, um Zeremonien abzuhalten und sich über friedliche Lehren auszutauschen. Besucher können die spirituelle Atmosphäre spüren, die von den regelmäßigen Versammlungen und Meditationen geprägt ist.
Die beste Zeit zum Besuch ist morgens oder abends, wenn das Licht die weiße Struktur besonders wirksam zur Geltung bringt. Der Zugang erfolgt über den Hafenzufahrtsstraße-Weg entlang des Hafengebietes, wo Fußgänger die Stupa problemlos erreichen können.
Diese Pagode gehört zu einem weltweiten Netzwerk von etwa 80 Friedenspagoden, die von der buddhistischen Ordnung Nipponzan-Myōhōji errichtet wurden. Das Netzwerk verbindet Orte rund um den Globus, die dem gleichen spirituellen Zweck der Friedensförderung dienen.
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