Stadlauer Ostbahnbrücke, Eisenbahnbrücke in Donaustadt, Österreich
Die Stadtlauer Ostbahnbrücke ist ein Eisenbahnviadukt in Donaustadt, das mit Stahlkonstruktion mehrere Wasserläufe überquert. Das Bauwerk verbindet die Bezirke Leopoldstadt und Donaustadt und trägt täglich Personen- und Güterzüge über seine Gleise.
Das ursprüngliche Bauwerk stammt aus dem Jahr 1870 und wurde 1931 durch eine neue Konstruktion ersetzt, die den Anforderungen des modernen Bahnverkehrs besser gerecht wurde. Eine grundlegende Erhöhung um etwa 4,5 Meter fand 1995 statt, um die Durchfahrt von Schiffen zu ermöglichen.
Die Brücke trägt den Namen Stadtlauer Ostbahn und verbindet zwei wichtige Stadtteile Wiens über Wasserwege. Sie ist heute ein geschütztes Denkmal, das Besucher beim Spaziergang entlang der Donau bemerken und als Teil des städtischen Raums erleben können.
Das Bauwerk kann von verschiedenen Aussichtspunkten entlang der Donau beobachtet werden, besonders vom Donauufer aus. Besucher sollten beachten, dass dies ein aktives Bahnviadukt ist und der Zugang zu Gleisen nicht möglich oder sicher ist.
Bei der Rekonstruktion in den 1990er Jahren setzten Ingenieure eine innovative Technik ein: Sie bauten die neue Brücke neben der alten auf und verschoben sie dann mit großer Präzision in ihre endgültige Position. Dieses Verfahren war notwendig, um den Bahnverkehr während der Bauarbeiten nicht zu unterbrechen.
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