Jakobsweg Landeck–Einsiedeln, österreichisch-schweizerischer Weitwander- und Pilgerweg
Der Jakobsweg Landeck–Einsiedeln ist ein Wanderpfad durch die Schweiz, der Österreich mit dem Benediktinerkloster Einsiedeln verbindet. Die Route führt zunächst durch sanfte Landschaften, steigt dann aber zu höheren Lagen auf, vorbei an historischen Ruinen und Dörfern wie Freienbach, Appenzell und Rankweil.
Der Weg folgt einer alten Pilgerroute, die Pilger seit Jahrhunderten zum Benediktinerkloster Einsiedeln führt. Unterwegs finden sich Zeugnisse aus verschiedenen Epochen: eine Kirche in Rankweil stammt aus dem 8. Jahrhundert, Ruinen einer Burg aus dem 13. Jahrhundert stehen oberhalb von Freienbach, und das Rathaus in Appenzell wurde im 16. Jahrhundert erbaut.
Der Weg führt durch Dörfer wie Rankweil und Appenzell, wo alte Kirchen und Traditionen das Leben der Menschen prägen. In Appenzell sieht man besonders bei festlichen Anlässen die farbenfrohen Trachten und Bräuche, die die Bewohner bis heute pflegen.
Der Weg ist klar markiert und führt größtenteils auf etablierten Pfaden, weicht aber teilweise in landschaftlich schönere Routen aus und wird dabei steiler. Gutes Schuhwerk ist wichtig, besonders in Abschnitten wie dem Hirschsprung, und der höchste Punkt Maria Bildstein liegt über 1000 Metern Höhe.
In Rankweil wird seit Generationen der Fridolinsstein, ein glänzendes Kreuz aus dem 17. Jahrhundert, von Pilgern verehrt, die darin Hilfe bei körperlichen Beschwerden suchen. Dieses kleine Heiligtum ist ein lebendes Zeugnis dafür, wie persönliche Hoffnungen und Glaube den Weg durchdrungen haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.