Frischenkofel, Berggipfel zwischen Kötschach-Mauthen, Österreich und Paluzza, Italien
Der Frischenkofel, auch Cellon (italienisch: Creta della Collinetta) genannt, ist ein 2.238 Meter hohes Massiv in den Karnischen Alpen, unmittelbar westlich der Plöckenpass Straße. Die Staatsgrenze zwischen Kärnten und Friaul-Julisch Venetien verläuft direkt über seine Gipfelregion mit Ost- und Westgipfel.
Nach der italienischen Kriegserklärung am 23. Mai 1915 besetzten italienische Truppen den Gipfelkamm und beschossen Kötschach und Mauthen vom Ostgipfel. Am 24. Juni 1915 erkletterte der Mauthner Gendarmerie-Postenkommandant Simon Steinberger mit fünf Freiwilligen eine unüberwachte Rinne der Ostwand und überwältigte die italienische Stellung; im Juli drang er mit rund 30 Männern in die Stellungen am Westgipfel ein. Der seit 1965 versicherte Steinbergerweg führt durch die Ostrinne.
Der Name Frischenkofel wurde nach dem Ersten Weltkrieg von nationalistischen Kreisen geprägt und gelangte in Karten und Literatur; vor Ort und umgangssprachlich heißt der Bergstock weiterhin Cellon, italienisch Creta della Collinetta. Über die Gipfelregion verläuft die Staatsgrenze, sodass Wanderer am Kamm zwischen Österreich und Italien wechseln.
Mehrere markierte Wanderwege führen auf den Berg, mit Verbindungen zum Wolayersee und zur Rifugio Marinelli. Die beste Zeit zum Wandern ist zwischen Frühling und Herbst, wenn die Bedingungen am sichersten sind.
Über die Gipfelregion verläuft die Staatsgrenze, und der Name Frischenkofel wurde nach dem Ersten Weltkrieg von nationalistischen Kreisen geprägt; Karten und Literatur übernahmen ihn, während vor Ort weiterhin Cellon gesagt wird. Italienisch heißt der Berg Creta della Collinetta.
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