Solsteinhaus, Berghütte in Zirl, Österreich.
Das Solsteinhaus ist ein Berghof auf 1806 Metern Höhe in den westlichen Karwendelalpen. Es bietet Platz für etwa 40 Personen in Zimmern plus zusätzlich etwa 60 auf Lagermatten und verfügt über grundlegende Einrichtungen zum Übernachten und Essen.
Das Haus wurde 1912 erbaut und etablierte sich als Bergzuflucht für die Region. Nach mehr als 90 Jahren wurde es 2007 vollständig modernisiert und erhielt dadurch neue Systeme für Heizung, Wasser und andere wesentliche Funktionen.
Das Haus ist ein beliebter Stützpunkt für Bergsteiger und Wanderer, die in dieser Gegend unterwegs sind. Besucher treffen hier auf andere Naturliebhaber und erleben die typische Atmosphäre eines Berghofs, wo Menschen vor oder nach ihren Touren zusammenkommen.
Man erreicht das Haus über einen Wanderweg von der Bahnstation Hochzirl, was mehrere Stunden zu Fuß dauert. Eine Materialbahn aus dem Jahr 1972 hilft dabei, Lebensmittel und Ausrüstung nach oben zu befördern, was die Versorgung vereinfacht.
Im Juni 2006 wurde ein Braunbär in der Nähe des Hauses gesichtet, ein seltenes Ereignis für diese Gegend. Die Sichtung war überraschend, da Bären in den Alpen normalerweise nicht anzutreffen sind.
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