Muttergotteskirche im Augarten, Katholische Kirche in Leopoldstadt, Wien, Österreich
Die Augartenkirche ist ein breit gelagerter Bau mit Giebeldach und Turm, 1948 nach Plänen von Walter Reisch errichtet und zur Gänze mit Holz verschalt, mit einem hölzernen Vorbau am Eingang. Der Saalraum enthält Glasfenster mit Szenen aus dem Leben Mariens und ein Chorwandfenster Gottvater von Lucia Jirgal. Über einer Holzmensa stehen eine Retabelwand mit Evangelistenreliefs und eine Kreuzigungsgruppe von Gret Einberger aus dem Jahr 1950, ebenso der geschnitzte Retabelaltar in der Kapelle im Turmuntergeschoß.
Die Kirche wurde 1948 nach Plänen des Architekten Walter Reisch erbaut und erhielt 1950 den Status einer Pfarrkirche. Sie entstand in der Nachkriegszeit als ein Neubau für das wachsende Viertel.
Das Innere zeigt Buntglasfenster mit Maria-Motiven von der Künstlerin Lucia Jirgal sowie Reliefs der Evangelisten und Kruzifixus-Skulpturen. Diese künstlerischen Elemente prägen den Raum und laden Besucher ein, sie bei einem ruhigen Besuch zu entdecken.
Die Kirche befindet sich am Gaussplatz 14 im zweiten Wiener Bezirk und ist leicht zu erreichen. Neben regelmäßigen katholischen Gottesdiensten finden auch griechisch-orthodoxe Zeremonien statt, weshalb es sinnvoll ist, die genauen Zeiten vorher zu erfragen.
Die Orgel wurde 1950 von Dreher und Reinisch gebaut und ist seitdem ein Original-Instrument der Kirche. Sie trägt zum klaren, funktionalen Klangcharakter bei, den Besucher bei Gottesdiensten erleben.
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