Südsteiermark, Weinregion in der Steiermark, Österreich
Die südsteirische Weinregion erstreckt sich von der Grenze zu Slowenien bis zur Stadt Leibnitz und prägt sich durch steile, mit Rebstöcken bedeckte Hänge aus. Der Untergrund setzt sich aus Muschelkalk und Lehm zusammen, was den Reben besondere Eigenschaften verleiht.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der südliche Teil der Steiermark von Österreich abgetrennt und gehörte fortan zu Jugoslawien. Erst später kehrte die Region zu Österreich zurück und prägt seither die heutige Weinlandschaft.
Die südsteirische Weinkultur zeigt sich in der Art, wie Winzer die steilen Hänge bewirtschaften und ihre Weine nach Herkunft klassifizieren. Besucher erleben diese Tradition durch die sichtbaren Rebzeilen, die das Landschaftsbild prägen, und durch die lokalen Weingüter, die ihre Erzeugnisse direkt anbieten.
Die Ernte aller Trauben erfolgt von Hand, da viele Weinberge Gefälle von bis zu 45 Grad aufweisen, besonders in der Nähe von Kitzeck. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, wenn sie die steilen Wege zwischen den Reben erkunden möchten.
Sauvignon Blanc macht etwa 39 Prozent der Traubenproduktion aus und wird bevorzugt auf südexponierten Hängen angebaut. Der große Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht auf diesen Positionen bewahrt die natürliche Säure des Weins.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.