Palais Rasumofsky, Palast in Landstraße, Wien, Österreich
Der Palais Rasumofsky ist ein Palastgebäude in der Landstraße in Wien mit einem rechteckigen Hauptbau und einem angrenzenden Gartentrakt. Die Fassaden zeigen ionische Kolossalsäulen und Pilaster, die das klassizistische Design durchgehend betonen.
Der belgische Architekt Louis Montoyer erbaute das Palais 1806 im klassizistischen Stil für den russischen Gesandten Andrei Kirillowitsch Rasumowski als Botschaftsgebäude. Das Gebäude wurde seit seiner Gründung mehrmals verändert und angepasst.
Der zentrale Zeremonialsaal wird von einer bemerkenswerten Säulenreihe geprägt, die das Innere des Gebäudes strukturiert. Besucher können hier die Raffinesse des Klassizismus hautnah erleben.
Der Zugang erfolgt durch das Haupttor an der Rasumofskygasse, von dort führt ein Vorraum zu einem Saal mit Kuppel und zum Hauptgartenseite. Besucher sollten vorher prüfen, wann Besichtigungen möglich sind, da das Gebäude noch als Büroraum genutzt wird.
Ein Brand in der Neujahrsnacht 1814 zerstörte den Gartentrakt und zahlreiche Kunstwerke, was zu einem vereinfachten Wiederaufbau durch Architekt Joseph Meissl führte. Diese Ereignis hinterließ sichtbare Spuren in der heutigen Form des Gebäudes.
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