Schloss Emsburg, Historisches Schloss in Morzg, Österreich
Schloss Emsburg in Salzburg-Morzg ist ein Schloss auf erhöhtem Untergrund mit umliegenden Terrassen und vier schlanken Obelisken an den Ecken unter einem steil geneigten Dach. Die Gebäudeform folgt einer klassischen Geometrie, die das Ensemble von außen dominiert.
Das Schloss wurde 1701 vom Erzbischof Johann Ernst von Thun an den St. Rupert Ritterorden übergeben, wodurch es die Nebennamen Kreuz und Ritterhof erhielt. Diese Übertragung kennzeichnete den Beginn seiner Nutzung als Sitz der Ordensleitung.
Die Innenräume zeigen eine Sammlung von Gemälden, die die Anführer des St. Rupert Ritterordens über Generationen hinweg darstellen. Diese Porträts erzählen von den Menschen, die das Schloss über Jahrhunderte geprägt haben.
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Von außen ist das Gebäude von der Hellbrunner Allee aus sichtbar, wo man die charakteristische Silhouette mit den Obelisken erkennen kann.
Der ursprüngliche Schlosspark war mit acht Brücken über den Hellbrunnerbach verbunden, die zwischen 1619 und 1620 gebaut wurden. Diese künstlerisch gestaltete Gartenanlage prägte das Anwesen als Ort der Gestaltung und Kulturentwicklung.
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