Schloss Montfort, Barockschloss in Salzburg-Morzg, Österreich
Schloss Montfort in Salzburg-Morzg ist ein barockes Schloss mit zwei senkrecht zueinander stehenden Flügeln und Mansarddächern, das am Fuß des Golser Hügels nordwestlich des Schlosses Hellbrunn liegt. Das Gebäude verbindet ältere Strukturen mit Umbauten aus dem 18. Jahrhundert, die seine Verwendung als Jagdlogis widerspiegeln.
Das Anwesen wurde zuerst 1334 urkundlich erwähnt und erhielt seinen Namen Schloss Montfort um 1700, als Maria Anna Gräfin von Montfort es erwarb und erweiterte. Diese Umgestaltung markierte den Wandel von einer mittelalterlichen Befestigung zu einem Schloss für die Oberschicht.
Das Schloss zeigt, wie Salzburger Adlige ihre Landsitze gestalteten und nutzten, indem mittelalterliche Grundlagen mit jagdlichen Zwecken des 18. Jahrhunderts verbunden wurden. Besucher können von außen erkennen, wie solche Herrschaftssitze damals gestaltet waren und welche Rolle sie im Leben der Oberschicht spielten.
Das Schloss befindet sich in privatem Besitz und ist für Besucher nicht zugänglich, daher sollte man die Privatsphäre der Bewohner respektieren. Es empfiehlt sich, die Anlage von außen zu betrachten und die umliegende Landschaft am Fuß des Golser Hügels zu erkunden.
Das Anwesen enthielt unter der Herrschaft des Erzbischofs Colloredo einen Musterbetrieb, der landwirtschaftliche Neuerungen aus dem späten 18. Jahrhundert erprobte. Diese Kombination aus Jagdschloss und experimentellem Bauernhof zeigt, wie die Oberschicht damals auch neue Anbaumethoden erkundete.
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