Villa Swoboda, Neurenaissancevilla in Anif, Österreich.
Villa Swoboda ist eine neoklassizistische Villa in Anif, einem kleinen Ort südlich von Salzburg, mit einem markanten asymmetrischen Turm mit flachem Dach. Helle Fenstereinfassungen und Eckquader aus Haustein geben der Fassade eine klare Gliederung.
Das Anwesen wurde 1869 im Auftrag des Großhändlers Wilhelm Swoboda vom Architekten Karl Sattler fertiggestellt. Später geriet es in Verbindung mit dem österreichischen Kaiserhaus, als es für eine Hochzeitsfeier genutzt wurde.
Die Villa war Ort eines bedeutenden Ereignisses in der österreichischen Monarchie und wird heute für gesellschaftliche Anlässe genutzt. Der Ort prägt das Dorfleben von Anif und verbindet es mit der aristokratischen Geschichte der Region.
Das Anwesen ist heute als Casa Austria bekannt und dient als privater Veranstaltungsort, weshalb ein öffentlicher Zutritt in der Regel nicht möglich ist. Von außen lässt sich die Villa gut vom Straßenrand aus betrachten.
Der englische Garten rund um das Haus wurde auf Flächen angelegt, die einst zum Mayerhofgut gehörten, einem der größten Bauernhöfe von Anif. Diese Umwandlung zeigt, wie sich das ländliche Ortsbild im 19. Jahrhundert veränderte.
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