Baumgartnerhaus, Berghütte in Reichenau an der Rax, Österreich.
Das Baumgartnerhaus ist ein Bergschutzhaus auf 1447 Metern Höhe an der Nordseite des Krummbachsattels und bietet Unterkunft für Bergsteiger und Wanderer. Die Anlage mit mehreren Gebäudeflügeln verfügt über zahlreiche Schlafplätze und Verpflegungseinrichtungen für Besucher.
Georg Baumgartner gründete das ursprüngliche Gasthaus 1839, das 1850 niederbrannte und später mit Stein wieder aufgebaut wurde. Der Österreichische Touristenclub übernahm die Anlage 1872 und baute sie weiter aus.
Die Hütte trug zum frühen Alpinismus in der Region bei und bot Führungen für Bergsteiger an, die die umliegenden Gipfel erklimmen wollten. Sie war über viele Jahrzehnte ein wichtiger Treffpunkt für Menschen, die die Berge durchquerten.
Eine Zahnradbahn, die 1897 gebaut wurde, verbindet das Tal mit dem Bahnhof Baumgartner und ermöglicht einen kurzen Fußweg zur Hütte. Besucher sollten mit wechselhaften Bergwetterbedingungen rechnen und entsprechende Ausrüstung mitbringen.
In den 1950er Jahren bot die Hütte bis zu 200 Schlafplätze an, einschließlich Notunterkünfte auf Strohlager. Diese Kapazität war Ausdruck der großen Beliebtheit bei Bergwanderern und Alpinisten dieser Zeit.
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