Leiterspitze, Berggipfel in Tirol, Österreich.
Die Leiterspitze ist mit 2.750 m ü. A. der Hauptgipfel des Medriol, einer Untergruppe der zentralen Lechtaler Alpen, die vom Madautal im Westen und dem Gramaiser Tal im Osten begrenzt wird; sie liegt im Bundesland Tirol. Die Leiterscharte trennt sie von der nördlich gelegenen Kleinen Leiterspitze; beide Gipfel sind von Gramais aus sichtbar. Der Schlussanstieg von der Scharte ist leichte Felskletterei im I. Schwierigkeitsgrad (UIAA).
Die Leiterspitze ist der Hauptgipfel des Medriol, einer Untergruppe der zentralen Lechtaler Alpen zwischen Madautal im Westen und Gramaiser Tal im Osten. Ihre Besteigungsgeschichte ist im Alpenvereinsführer Lechtaler Alpen von Dieter Seibert (Bergverlag Rother, München 2008) und auf der Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 3/3, Parseierspitze, festgehalten. Die dort beschriebenen Routen führen über das Alblitjoch und die Leiterscharte oder vom Württemberger Haus über das Leiterjöchl beziehungsweise die Bitterscharte.
Der Name Leiterspitze bezieht sich auf die Leiterscharte, den Sattel zwischen den beiden Gipfeln; Leiter bedeutet im Deutschen Stiege. Die beiden Gipfel des Massivs, Kleine und Große Leiterspitze, sind von Gramais aus sichtbar, und Bergsteiger unterscheiden sie mit diesen Namen. Die Anstiege sind in Dieter Seiberts Alpenvereinsführer Lechtaler Alpen (2008) und auf der Alpenvereinskarte Blatt 3/3, Parseierspitze, beschrieben.
Der Aufstieg erfordert etwa 9,5 Stunden Gehzeit beginnend von Gramais auf 1.321 Meter Höhe, mit Kletterpassagen im Schwierigkeitsgrad I UIAA und angemessener Bergsteigerausrüstung einschließlich stabilem Schuhwerk für loses Gestein.
Der Berg besteht aus zwei Gipfeln, die durch die Leiterscharte getrennt sind, wobei der nördliche Nebengipfel Kleine Leiterspitze und der südliche Hauptgipfel Große Leiterspitze genannt wird.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.233 Mitwirkenden weltweit.