Museum Hallstatt, Heimatmuseum in Hallstatt, Österreich.
Das Hallstatt Museum ist ein archäologisches Museum im Zentrum von Hallstatt in Österreich, das in einem ehemaligen Pfarrgebäude untergebracht ist. Es zeigt Funde aus den lokalen Salzbergwerken und aus alten Gräberfeldern der Region, darunter Objekte aus der Bronze- und Eisenzeit sowie aus der Römerzeit.
Das Museum wurde 1884 gegründet, nachdem seit 1846 unter der Leitung von Johann Georg Ramsauer systematische Ausgrabungen in der Region stattgefunden hatten. Diese frühen archäologischen Arbeiten legten den Grundstein für das moderne Verständnis der Besiedlungsgeschichte dieses Tals.
Das Museum trägt den Namen der Stadt Hallstatt, die der gesamten Hallstattzeit ihren Namen gegeben hat, einer Epoche der frühen Eisenzeit. Wer das Museum besucht, sieht Alltagsgegenstände, Schmuck und Werkzeuge, die direkt aus dem Boden dieser Region stammen und eine lange Geschichte sichtbar machen.
Das Museum liegt mitten im Ortskern von Hallstatt und ist zu Fuß leicht erreichbar. Die Räume sind nicht sehr groß, weshalb ein Besuch außerhalb der Hauptsaison ruhiger und angenehmer ist.
Zu den bemerkenswertesten Objekten der Sammlung gehört das sogenannte Protokoll, ein handgezeichnetes Verzeichnis von rund 1000 Gräbern mit detaillierten Abbildungen der Grabbeigaben. Dieses Dokument entstand im 19. Jahrhundert und gilt bis heute als ein außergewöhnlich präzises Beispiel früher archäologischer Dokumentation.
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