Marienklamm, Naturdenkmal in Tragöß, Österreich.
Die Marienklamm ist eine enge Felskluft in der Nähe von Tragöß, die sich etwa 300 Meter durch Kalksteinformationen windet. Der Haringbach fließt durch diese Schlucht und hat steile Felswände von etwa 20 Metern Höhe geschaffen.
Die Schlucht entstand vor Tausenden von Jahren durch die kontinuierliche Erosion des Haringbach, der sich durch das Gestein schnitt. Dieser geologische Prozess prägt bis heute das Aussehen dieser Landschaftsformation.
Der Name Marienklamm verweist auf die religiöse Bedeutung dieses Ortes für die lokale Bevölkerung. Die Schlucht wird von Besuchern als spiritueller Ort wahrgenommen, an dem man die Kraft der Natur spürt.
Der Zugang erfolgt über einen markierten Weg, der von der Straße nach Haringgraben nach Norden führt. Das Wetter und die hohe Luftfeuchtigkeit in der Schlucht machen festes Schuhwerk und eine Jacke zu empfehlen, besonders bei feuchten Bedingungen.
Die hohe Luftfeuchtigkeit und der Mangel an Sonnenlicht schaffen einen besonderen Lebensraum, in dem seltene Farne und Moose an den Felswänden wachsen. Diese Pflanzen sind an die feuchte Umgebung angepasst und bilden ein fragiles Ökosystem, das nur in solch geschützten Schluchten gedeiht.
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