Grenzeckkopf, Berggipfel in Galtür, Österreich
Der Grenzeckkopf ist ein Berggipfel mit einer Höhe von 3.047 Metern, der an der Grenze zwischen Tirol und dem Kanton Graubünden liegt und zur Silvretta-Gebirgskette gehört. Der Berg liegt in einem alpinen Bereich mit felsigen Hängen und wird auf beiden Seiten von Tälern begrenzt, die sich steil zum Tal hinziehen.
Der Berg wurde 1849 erstmals erklommen, als Kartographen topographische Vermessungen für die Dufour-Karte durchführten. Diese frühe Besteigung war Teil systematischer Vermessungen zur Kartographierung der Alpenregionen an der Grenze.
Der Berg wird in Tirol Grenzeckkopf genannt, während er auf der Schweizer Seite Piz Faschalba heißt, was die sprachliche Grenze zwischen Deutsch und Romanisch in der Region zeigt.
Die Route von Galtür aus ist lang und erfordert gute Ausdauer sowie Bergerfahrung wegen der anspruchsvollen Terrains und Höhenunterschiede. Die beste Zeit für den Aufstieg ist der Sommer, wenn Schnee und Eis minimiert sind und Wege passierbar bleiben.
Unterhalb des Gipfels liegt der Lai da Faschalba, ein kleiner Bergsee, der Wasser in die Bäche speist, die schließlich in den Inn-Fluss fließen. Dieser See bildet einen interessanten Punkt für Wanderer und trägt zum Wasserhaushalt der gesamten Region bei.
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