Franziskanerkirche, Franziskanerkirche und Kloster am Rathausplatz, St. Pölten, Österreich
Die Franziskanerkirche ist ein Barockbau in St. Pölten mit einer markanten Hauptfassade, verziert mit ionischen Pilastern, einem segmentbogigen Portal und drei Nischenfiguren, die Elija und Teresa von Ávila darstellen. Das dreischiffige Gebäude verbindet architektonische Eleganz mit funktionalen Räumen für Gottesdienste und Klosterleben.
Das Gebäude entstand zwischen 1757 und 1768 unter Mitwirkung des Barockmeisters Matthias Munggenast und diente zunächst als Karmelitenkloster. 1785 wurde es an die Franziskaner übergeben, die es seitdem als Kirche und Kloster nutzen.
Die Kirche beherbergt die Görzer Muttergottes, eine Marienstatue aus dem 18. Jahrhundert, die 1918 hierher kam und für die Gemeinde spirituelle Bedeutung hat. Gläubige kommen hierher, um vor diesem Kunstwerk zu beten und die religiöse Tradition der Franziskaner zu erleben.
Die Kirche befindet sich am Rathausplatz in der Innenstadt von St. Pölten und ist leicht zu erreichen. Der Innenraum ist für Besucher zugänglich, besonders während der Öffnungszeiten für Gottesdienste und bei religiösen Veranstaltungen.
Die Kanzel wurde um 1770 entworfen und ist mit dem Auge Gottes verziert, einem Motiv mit tiefem theologischem Gehalt. Die moderne Orgel wurde 2011 in das historische Gehäuse eingefügt und verbindet so zeitgenössische Technik mit klassischem Design.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.