Langmann-Stausee, Stausee in St. Martin am Wöllmißberg in der Steiermark
Der Langmann-Stausee ist ein kleiner Stausee in der Nähe von Sankt Martin am Wöllmißberg in Österreich, der durch einen Damm gebildet wird, der den Fluss Teigitsch aufstaut. Das Wasser wird von mehreren Bergbächen gespeist und fließt über einen über fünf Kilometer langen Druckstollen zum nahegelegenen Kraftwerk Arnstein.
Der Stausee wurde in den frühen 1920er Jahren erbaut, um Wasser zu speichern und zur Stromerzeugung zu nutzen. Das Kraftwerk Arnstein wurde zur gleichen Zeit errichtet und war eines der ältesten seiner Art in Österreich, wobei die Konstruktion mit manuellen Methoden und schmalspurigen Eisenbahnschienen durchgeführt wurde.
Der Name des Stausees bezieht sich auf die Familie Langmann, die in dieser Gegend ansässig war. Besucher können heute sehen, wie dieses Bauwerk Teil des täglichen Lebens der lokalen Gemeinschaft geworden ist, wo Angler und Wanderer die Stille nutzen.
Der Damm ist etwa 85 Meter lang und 26 Meter hoch, mit einem gut erhaltenen Fußweg über die Krone, von dem aus man die Aussicht genießen kann. Das Gelände ist flach und für Wanderungen zugänglich, aber Schwimmen und Bootfahren sind nicht erlaubt, und es gibt keine Einrichtungen am Wasser, daher sollten Besucher Wasser und Proviant mitbringen.
Die Dammkrone war zu ihrer Zeit ein technisches Meisterwerk und wurde unter schwierigsten Bedingungen mit Handkarren und schmalspurigen Gleisen gebaut. Die Wassermenge kann bei Notfall in weniger als fünf Stunden vollständig abgelassen werden, was zeigt, wie präzise das System für die Energieversorgung der Region konzipiert wurde.
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