Herz Jesu-Kirche, Kirche in Innsbruck (64245)
Die Herz-Jesu-Kirche ist ein Sakralbau im neoromatischen Stil mit Elementen traditioneller Kirchenarchitektur aus der Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Das Innere zeigt gewölbte Decken, wandhohe Wandmalereien, einen Marmor-Hauptaltar mit Evangelisten-Reliefs sowie mehrere Kapellen und eine Orgel aus dem Jahr 1900.
Die Kirche wurde 1896 gegründet als Gedenkstätte für das hundertjährige Jubiläum eines Andachtsfestes, das 1856 vom Papst genehmigt wurde, und zwischen 1896 und 1898 nach Plänen des Architekten Peter Huter errichtet. Der Bau wurde von den Redemptoristen geleitet und mit Glocken der Gießerei Grassmayr ausgestattet, erlitt jedoch 1916 Verluste durch die Einziehung zu Kriegszwecken.
Die Herz-Jesu-Kirche trägt den Namen einer katholischen Andacht, die seit 1796 gefeiert wird und an die Liebe Christi erinnert. Heute nutzt die serbisch-orthodoxe Gemeinde den Sakralraum für ihre Gottesdienste und hat ihn mit eigenen Traditionen gefüllt.
Das Gebäude ist leicht erkennbar an seiner massiven Steinstruktur, den hohen, schmalen Fenstern und dem charakteristischen Dachaufbau und befindet sich zentral in Innsbruck. Besucher sollten beachten, dass der Raum aktiv für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen genutzt wird und daher die Öffnungszeiten und Veranstaltungspläne beachtet werden sollten.
Die Glocken der Grassmayr-Gießerei, die 1896 gegossen wurden, wurden 1916 für Kriegsmaterial eingeschmolzen, ein Schicksal, das viele Kirchen der Stadt teilten. Diese Verluste sind heute Teil der lokalen Erinnerung an die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf das alltägliche religiöse Leben.
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