BORG Innsbruck, Gymnasium und Kulturdenkmal in Innsbruck, Österreich
BORG Innsbruck befindet sich in einem dreistöckigen Neorenaissance-Gebäude mit E-förmigem Grundriss, das durch Rustikation, Ecklisenen und durchgehende Gesimse geprägt wird. Im Inneren verbinden zwei monumentale Marmortreppen die Geschosse und schaffen eine eindrucksvolle Raumabfolge.
Die Institution wurde 1766 als Normalhauptschule zur Lehrerausbildung gegründet und zog 1877 an ihren heutigen Standort um. Im Laufe der Jahrzehnte folgte eine Reihe von Namenswechseln, bevor sie 1976 ihr heutiges Profil als spezialisierte Oberstufe erhielt.
Die Wandgemälde von Max Spielmann in der Schulhalle zeigen Kinder beim Lesen, Schreiben und Spielen und prägen das Innenleben des Gebäudes. Diese Kunstwerke geben dem Schulalltag eine künstlerische Note und erzählen von der Bedeutung von Bildung und Kreativität.
Besucher können die Eingangshalle mit ihren kunstvollen Wandmalereien besichtigen und die Architektur des Treppenhauses erkunden. Die beste Zeit für einen Besuch ist außerhalb der Schulstunden, um die Innenräume ungestört betrachten zu können.
Der Veranstaltungssaal im Gebäude verfügt über eine beeindruckende Kassettendecke und vier gewölbte Fenster. Die Flure des Erdgeschosses zeigen noch heute Beispiele von Tonnen- und Kreuzgewölben, die typisch für die neorenaissance Architektur sind.
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